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WEG darf Hausgeldforderung nicht an den Verwalter abtreten

abtretung von hausgeldforderungen an den verwalter widerspricht ordnungsgemäßer verwaltung

In einer Eigentümerversammlung hatten die Eigentümer beschlossen, rückständige Hausgelder und Nachzahlungen aus Jahresabrechnungen bestimmter Wohnungen an den Verwalter abzutreten. Der Verwalter war in einigen Fällen schon vor Gericht als Kläger aufgetreten. Gegen die Übertragung der Forderungen an den Verwalter klagte ein Eigentümer und bekam Recht.

Denn: Die Abtretung der Hausgeldforderungen an den WEG-Verwalter widerspricht ordnungsgemäßer Verwaltung. Der Grund: Durch die Abtretung überträgt sich das Insolvenzrisiko des Verwalters auf die Gemeinschaft. Bei einer Insolvenz des Verwalters wären die Forderungen automatisch Teil der Insolvenzmasse und dem Zugriff der WEG entzogen.

Auch das durch eine fehlende Aktivlegitimation des Verwalters die bereits in seinem Namen angestrengten Prozesse verloren gehen können ist für das Gericht nicht von Bedeutung. Der WEG steht es frei jederzeit in eigenem Namen einen eigenen Prozess gegen den Beklagten zu führen.

(AG Leonberg, Urteil v. 17.7.2012, 2 C 263/12)

CONgenial

Wie die Stimmung in einem Haus mit mehreren Parteien ist, hängt immer auch von der Hausverwaltung ab. Wenn die Mieter zufrieden sind, werden sie auch langfristig dort wohnen bleiben wollen. Es geht aber nicht allein um den Zustand des Hauses und um den Umgang mit den auftretenden Problemen, sondern auch um die sozialen Beziehungen, die sich unter einem Dach bilden. Daher legen wir Wert darauf, angenehme Mieter zu finden, die sich sympathisch sind und schaffen damit die Grundlage für ein gutes Zusammenleben in einer Hausgemeinschaft.



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