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Baumfällen als bauliche Veränderung

Wenn ein Baum die Anlage um das Gebäude prägt, kann es sich um eine bauliche Veränderung handeln, wenn er gefällt werden soll. Dies hat Konsequenzen für die Beschlussfassung. Für eine bauliche Veränderung bedarf es der Zustimmung sämtlicher Eigentümer.

Im konkreten Fall hatte eine Eigentümerin gegen den mehrheitlich gefassten Beschluss der Wohnungseigentümergemeinschaft geklagt und Recht bekommen. Bei der von den Eigentümern beschlossenen Fällung handelte es sich um eine bauliche Veränderung, die nur mit Zustimmung sämtlicher Eigentümer zulässig ist. Ob es sich um eine bauliche Veränderung handelt, hängt allerdings vom Einzelfall ab, entschied das Gericht. Es kommt darauf an, ob der Baum für das Ensemble prägend ist oder eben nicht.

(LG Hamburg, Urteil v. 29.5.2013, 318 S 5/13)

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