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Verheimlichte Untervermietung ist Kündigungsgrund

mieter muss untervermietung mitteilen

Leugnet ein Mieter die Untervermietung seiner Wohnung kann das Mietverhältnis fristlos gekündigt werden.

Durch die Polizei erfuhr eine Vermieterin, das ihr Mieter die Wohnung untervermietet. Die Vermieterin forderte den Mieter auf, die Untervermietung sofort zu beenden. Der Mieter leugnete die Untervermietung. Darauf hin kündigte die Vermieterin die Wohnung fristlos.

Im Räumungsprozess bestätigten mehrere Mieter, das die Wohnung untervermietet wurde. Die Räumungsklage hatte Erfolg. Die Kündigung war wirksam, denn es lag ein wichtiger Grund im Sinne von § 543 Abs. 1 BGB vor.

Neben der Tatsache, dass der Mieter die Wohnung unberechtigt untervermietet hatte, war das Vertrauensverhältnis zwischen Mieter und Vermieterin durch sein Lügen zerstört und der Vermieterin nicht mehr zumutbar, das Mietverhältnis aufrecht zu halten.

Bei der Urteilsfindung fiel auch ins Gewicht, dass es sich um eine öffentlich geförderte Wohnung handelte, die nur von einen berechtigten Personenkreis bewohnt werden durfte. Diesen Umstand hat der Mieter durch seine Untervermietung umgangen. Somit hatte die Räumungsklage Erfolg.

(AG München, Urteil v. 25.4.2013, 423 C 29146/12)

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