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Mieter muß für Schäden durch seinen Hund haften

die erlaubnis des vermieters zur hundehaltung entbindet den mieter nicht von der haftung

Ein Vermieter hatte der Haltung eines Labradors zugestimmt. Im ersten Jahr des Mietverhältnisses beschädigte der Hund durch seine Krallen den Bodenbelag. Der Mieter ließ auf eigene Kosten die Schäden beseitigen und verlangte das Geld vom Vermieter zurück. Er stand auf dem Standpunkt, dass es sich um eine normale Abnutzung handele.

Hier war das Amtsgericht Koblenz anderer Meinung. Es sah eine Verletzung der Obhutspflicht des Mieters. Auch wenn der Vermieter einer Haltung des Hundes zustimmt, muß er keine Beschädigungen in Kauf nehmen. Der Mieter ist in der Pflicht, durch geeignete Maßnahmen dafür zu sorgen, dass es zu keinen Beschädigungen kommt. Das wäre im vorliegenden Fall duch das Auslegen von Teppichen, die Benutzung von Hundesocken oder die Haltung des Hundes in nur bestimmten Räumen möglich gewesen.



Urteil des Landgerichts Koblenz vom 06.05.2014 - Aktenzeichen 6 S 45/14

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